Work-Life Balance neu definiert.

Multitasking, 24/7 im Einsatz, Lunch am Rechner - und am Ende Burnout. Die klugen Köpfe von morgen wissen schon heute, dass sie das nicht wollen. Vielmehr geht es um Flexibilität, Eigenverantwortung und Individualität bei der Arbeitsgestaltung. Wie man als Unternehmen dazu Lösungen findet und für Fachkräfte attraktiv ist, ist die entscheidende Frage.

Von "Wissensarbeitern" pflegte man lange Zeit ein Bild, das für die einen ein Ideal, für andere eher ein Horrorszenario war: Rund um die Uhr im Einsatz, bleich aber hochkonzentriert, ledig, ungebunden, aber belastbar, und statt Feierabend gibt es eine Massage im Büro. Mittlerweile weiß man aber, dass in diesem Modell wesentliche Dinge auf der Strecke bleiben: Teamwork, Verantwortung, Kreativität und letzten Endes damit auch Produktivität. Auf Dauer zeigt sich, dass die 24/7-Mitarbeiter oft überfordert sind, und irgendwann rund um die Uhr unter Burn-out leiden. Und noch etwas zeigt sich: So können Unternehmen den Kampf um die kreativsten und besten Köpfe nicht gewinnen. Eine Generation von neuen (Wissens-)Mitarbeitern, die immer öfter auch nach Home-Office, Elternzeit oder Kinderbetreuung fragt, lässt sich nicht mit einer Massage überzeugen.

So kam die "Work-Life-Balance" ins Personalmanagement großer Unternehmen. Man greift damit das wachsende Bedürfnis der Mitarbeiter nach Flexibilität und Selbstverwirklichung auf, und stimmt es mit den betrieblichen Anforderungen ab. Zugleich ist die Work-Life-Balance eine wichtige Botschaft nach draußen: In einem Arbeitsmarkt, in dem sich Fachkräfte nicht mehr bei Unternehmen bewerben, sondern sich umgekehrt auch Unternehmen bei Fachkräften, muss man auch hinsichtlich der "Work-Life-Balance" etwas bieten. Wenn der Mittelstand in der Konkurrenz um die besten Köpfe nicht zurückfallen will, darf er dieses Thema nicht den Großen überlassen.

Wo aber das Gleichgewicht zwischen Work und Life konkret zu finden ist, ist individuell verschieden: Mitarbeiter, die die ersten Schritte einer Karriere gehen, definieren es anders als solche, die ein Familienleben organisieren oder Angehörige pflegen müssen. Unternehmen, die Mitarbeiter zuerst als Menschen sehen, wissen, dass diese verschiedene Ziele und Werte verfolgen. Nicht in jedem Lebensentwurf kann die Erwerbsarbeit im Mittelpunkt stehen.

Gleichzeitig gibt es immer auch vor allem junge Mitarbeiter, die mit einer Work-Life-Balance wenig anfangen können. Für sie gehen Arbeitszeit und Freizeit bruchlos ineinander über, und sie definieren sich, zumindest für bestimmte Lebensphasen, viel mehr darüber, welche Arbeit sie für sinnvoll und spannend halten.

Damit ist die Work-Life-Balance nur ein Modell unter vielen, weshalb Dell seinen Mitarbeitern möglichst viele Wahlmöglichkeiten bietet und für unterschiedliche individuelle Pläne offen ist.

Langfristig sind eben nur zufriedene Mitarbeiter gute Mitarbeiter und nicht zuletzt drückt sich auch darin die Wertschätzung eines Unternehmens für seine Mitarbeiter aus.

Diese Wertschätzung greift Dell mit seiner "Mission: Mitarbeiter" auf. Gemeinsam mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) und Edgar K.Geffroy, einem der führenden Business-Motivatoren setzt Dell das neue Verhältnis zu Mitarbeitern für den Mittelstand auf die Agenda. Es handelt sich um eine exklusive Event-Reihe auf der Mittelstands-Entscheider erfahren können, warum die Mission: Mitarbeiter ein zentrales Thema für den deutschen Mittelstand sein muss.

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„Die Suche nach den klugen Köpfen ist ein lebendiger Prozess. Auf der einen Seite geht es darum, die Bedürfnisse der gesuchten Mitarbeiter zu verstehen. Und dann darum, für sie entsprechend attraktiv zu sein.“